Küchenaufmaß: Küche richtig ausmessen, damit alles passt

Artikel merken

Eine professionelle Küchenplanung setzt ein professionelles Aufmaß voraus, denn nur das garantiert eine absolute Passgenauigkeit deiner neuen Küche. Wir bieten dir den Aufmaßservice durch Profis an. Vorteile für dich: kein Risiko, keine Haftung, keine Arbeit!

Küche ausmessen lassen: Bequem und präzise mit dem Aufmaßexperten

Mit dem 3D-Laser-Aufmaß der POS Homeservice GmbH werden alle Messdaten schnell und exakt mit professionellen Geräten erfasst. Das ist effizient und die Aufmaßprofis wissen, was alles wie vermessen werden muss und welche Details besonders kritisch sind. Praktisch: Im Anschluss werden die Daten direkt ins Küchenstudio übertragen und dort über Schnittstellen in die Küchenplanungs-Software eingespielt. Dank 3D-Lasertechnologie erhältst du ein perfektes Abbild deines Küchenraums. So passen Küchenschränke garantiert in die vorgesehene Ecke – auch wenn der Winkel nicht genau 90 Grad hat oder eine Wand nicht ganz gerade ist. Zum Service gehört auch ein ausführlicher Besuchsbericht mit Fotodokumentation.

Küche selbst ausmessen

Falls es doch selbst gemacht werden muss, solltest du dir für das millimetergenaue Aufmaß viel Zeit nehmen. Schließlich ist die Anschaffung einer neuen Küche mit hohen Kosten verbunden. Das falsche Ausmessen des Küchenraumes kann teuer werden. Es lohnt sich daher, beim Aufmaß akribisch zu arbeiten. Mit den folgenden Tipps gelingt es dir, deine Küche vollständig und fehlerfrei auszumessen.

Was gehört alles zum Küchenaufmaß?

Zum Küchenaufmaß zählen sämtliche Abmessungen und sonstigen baulichen Gegebenheiten deines Küchenraums. Für den maßstabgetreuen Grundriss musst du den gesamten Raum millimetergenau vermessen. Der Grundriss beinhaltet Länge, Breite und Höhe von Boden und Wänden sowie die Abmessungen der Decke. Die Installationen der Deckenleuchten solltest du ebenfalls in den Grundriss einzeichnen. Dazu kommen noch die Maße von eventuell vorhandenen Nischen und Dachneigungen. Alle Maße solltest du an mehreren Stellen ermitteln, da Wände oft schief sind und Böden uneben verlaufen. Häufig schwankt auch die Deckenhöhe.

Wozu brauche ich das Aufmaß?

Ohne Aufmaß kannst du eine Küche nicht optimal planen. Du musst du Abmessungen genau kennen, bevor du die passende Einbauküche dafür in Auftrag gibst. Die vorhandenen Steckdosen für den Herd legen beispielsweise die Position des neuen Kochbereiches fest. Zwischen Elektro- und Wasserinstallationen sind Mindestabstände vorgeschrieben, die sich nur anhand eines genauen Plans einhalten lassen.

Die richtigen Tools für das Küchenaufmaß – klassisch oder modern?

Mit Meterstab oder Bandmaß, Stift und Papier bist du schon einigermaßen ausgerüstet, um deine Küche auszumessen und die Messwerte zu notieren. Lass dir beim Messen von einem Freund oder Partner helfen. Zu zweit werdet ihr sicher weniger Messfehler produzieren. Professioneller, zeitgemäßer und genauer als mit klassischen Tools klappt das Messen mit dem Laser-Entfernungsmesser. Du richtest das Laser-Messgerät am Startpunkt aus, visierst den Zielpunkt mit dem Laser an und drückst die Messtaste. Der Messwert wird dir auf dem Display angezeigt – bis auf den zehntel Millimeter genau. Schneller geht es nicht.

Türen und Fenster ausmessen

Bei den Türen notierst du folgende Maße: Abstände von den Wänden bis zur Tür, die Türbreite und -höhe, die Stärke der Tür, den Abstand zwischen Türrahmenoberkante und Decke. Zusätzlich erfasst du, auf welcher Seite der Tür sich der Anschlag befindet. Bei den Fenstern misst du die Abstände von den Wänden bis zum Fenster, die Fensterbreite und -höhe, die Entfernung zwischen Boden und Fensterbank sowie zwischen Fensteroberkante und Decke. Alle Messwerte überträgst du in deinen Küchengrundriss.

Positionen von Heizkörpern, Steckdosen, Lichtschaltern und Co.

In deinen Grundriss trägst du die Positionen von Heizkörpern, Steckdosen, Lichtschaltern und anderen Gegebenheiten der Küche ein, insbesondere den Wasser- und Herdanschluss, Rohrleitungen sowie eventuell vorhandene Belüftungsschächte oder eine Wandöffnung für den Dunstabzug. Fallen dir sonst noch Besonderheiten deiner Küche auf? Gibt es vielleicht Wandvorsprünge, schräge Wände oder Unebenheiten? Falls ja, trage auch diese Unregelmäßigkeiten sorgfältig in den Grundriss ein. Rechte Winkel sucht man in älteren Häusern oft vergeblich.

Maße des Bodenbelags – auf die Aufbauhöhe kommt es an

Berücksichtige die Höhe und Dicke des Bodens. Das gilt vor allem für Böden, die erst noch verlegt werden müssen. Häufig wird dieser Schritt bei der Planung vergessen und kann zu Problemen führen, wenn der neue Boden eine andere Aufbauhöhe hat als der bestehende. Kritisch kann es beispielsweise werden, wenn eine Arbeitsplatte unterhalb einer Fensterbank geplant ist, die dann aufgrund einer zu großen Aufbauhöhe des neuen Bodens nicht passt. Hier zählt jeder Millimeter. Das Aufmaß solltest du idealerweise nicht im Rohbau vornehmen, sondern erst nach der Verlegung von Estrich und Bodenbelag. So erhältst du genaue Werte für die endgültige Aufbauhöhe.

Diese Artikel könnten dich auch interessieren

Planungstipps für die Küche

Wie viel kostet eine neue Küche?

Die Küche ist für viele Menschen der wichtigste Raum in ihrer Wohnung oder ihrem Haus. Hier wird gekocht, gegessen und oft auch die Freizeit verbracht. Daher ist es kein Wunder, dass bei der Planung einer neuen Küche oft viel Zeit und Aufwand investiert wird. Dieser Beitrag soll dir bei der Kostenkalkulation und Planung weiterhelfen. 

Artikel anzeigen
Planungstipps für die Küche

Gemütliche Küche planen: Tipps zum Einrichten einer Wohlfühlküche

Was genau macht eine Küche gemütlich? Wie kannst Du Deine neue Küche so gestalten, dass sie dieses wohlige Gefühl der Gemütlichkeit hervorruft, das die Dänen Hygge nennen?

Artikel anzeigen
Planungstipps für die Küche

Ratgeber: Neue Einbauküche für die WG planen

Die Küche darf ohne jeden Zweifel als Dreh- und Angelpunkt einer jeden Wohngemeinschaft. Hier finden nicht nur die Bewohner zusammen, sondern auch allerlei Partys statt. . Problem: Oftmals ist eine Einbauküche der größte Kostenfaktor bei der Einrichtung einer Wohnung und für Studierende beispielsweise finanziell nur schwer zu stemmen. 

Artikel anzeigen