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  Küche&Co informiert
Sondernewsletter zu Corona-Themen
 
   
    Liebe Franchisepartner*innen,  

wir wünschen Euch ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021 und hoffen, dass Ihr ein paar erholsame Festtage erlebt habt.

Auch in diesem Jahr werden wir Euch regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen und Änderungen der Corona-Lage informieren. In diesem Sondernewsletter lest Ihr z.B. über den Umsatzersatz für direkt betroffene Handelsunternehmen.

Gemeinsam schaffen wir auch diese schwierige Phase!

Beste Grüße
Euer Küche&Co Team

P.S.: Wünscht Ihr weitergehende Informationen bzw. habt Fragen? Dann wendet Euch an uns.
   
 
    Finanzen und Liquidität
Umsatzersatz für direkt betroffene Unternehmen im Handel für den Zeitraum 26.12. - 31.12.2020
   
    Sehr geehrte Damen und Herren,
 
der Lockdown-Umsatzersatz für direkt betroffene Branchen für die Dezember Schließtage (26.12 – 31.12) wurde auf der Homepage der COFAG veröffentlicht. Die Richtlinie finden Sie hier.
 
Nachstehend die Eckpunkte:

Umsatzersatz für direkt betroffene Branchen:
Gemäß Richtlinienpunkt 2.3 iVm 3.1.3 haben jene Unternehmen Anspruch auf den Lockdown-Umsatzersatz, die in Zeitraum der Gültigkeit der COVID-19-Verordnungen (2. CVOID-19-SchutzMaV, 3. COVID-19-SchutzMaV, 2. COVID-19-NotMaV) direkt betroffen sind und auch in einer direkt betroffenen Branche tätig sind.
 
Die direkt betroffenen Branchen werden in der Handelskategorisierung-Liste (siehe hier) mit den neuen Ersatzraten angeführt (siehe auch unten Kapitel Ersatzraten).

Umsatzersatz auch für Mischunternehmen:
Gemäß Richtlinienpunkt 4.6 können Unternehmen für ihren geschlossenen Teilbetrieb die Umsatzersatzrate beantragen. Hierfür hat der Unternehmer nach dem Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsführers den Umsatzanteil für den geschlossenen Teilbetrieb bestmöglich zu schätzen. Ein „Schätzfehler“ wird gemäß Punkt 8.3 bis zu einem gewissen Grad toleriert.  

Bemessungsgrundlage für den Umsatzersatz:
Gemäß Richtlinienpunkt 4.4. lit a. ist die Bemessungsgrundlage für den Umsatzersatz grds. der Dezember-Umsatz 2019. Besteht ein Teilbetrieb, der offen hat, wird die Bemessungsgrundlage um diesen Teilbetrieb-Umsatz gekürzt.
 
Hinweis:
Im Richtlinienpunkt 4.5 ist eine Systematik enthalten, wenn kein Dezember-Umsatz 2019 vorliegt (man nimmt dann den Umsatz für den vierten Quartal 2019 heran oder die Umsatzeuer-Jahreserklärung oder die Einkommen-/Körperschaftsteuererklärung mit der dort angegebenen Umsatzerlösen). Für Neugründer die im Jahr keine Umsätze haben, werden der Umsätze aus dem Jahr 2020 durch die Anzahl der Monate dividiert.
 
Tipp:
Unternehmen mit differenzbesteuerten Umsätzen (z.B. Kunsthändler, Fahrzeughändler) können bei der Beantragung die Differenzbesteuerung ankreuzen; damit werden für die Berechnung die Umsatzerlöse aus der Einkommen-/Körperschaftssteuererklärung herangezogen (vgl. RL-Punkt 4.5.2 iVm 4.5.1).

Online-Umsätze/Abholung/Zustellung:
Aus der Richtlinie ist nicht abzuleiten, dass Online-Umsätze, Click&Collect, Zustellungen für den Zeitraum 26.12 – 31.12.2020 schädlich sind.  

 
   
 
    Die FAQs auf der BMF-Homepage enthalten in Bezug auf die Gastronomie eine Klarstellung:    
       
    Im Analogieschluss müsste diese Regelung auch für den Handel gelten.

Umsatzersatz nur für geschlossene Tage:
Gemäß Richtlinienpunkt 4.1 ist der Betrachtungszeitraum für den Lockdown-Umsatzersatz der Zeitraum, in dem der Antragsteller im Sinne der COVID-19-Verordnungen direkt betroffen ist. Für den Handel gilt somit der Betrachtungszeitraum von 26.12.2020 – 31.12.2020.  

Lt. Richtlinienpunkt 4.4. ist die Bemessungsgrundlage durch dreißig zu dividieren und mit den Anzahl der geschlossenen Tage zu multiplizieren.


Ersatzrate:
Im Dezember wurde die November-Ersatzrate für die Gastronomie/Hotellerie von 80% auf 50% gesenkt. Im selben prozentuellen Ausmaß wurden die Ersatzraten im Handel gekürzt.
 
Bei Handelsunternehmen wird der Lockdown-Umsatzersatz im Dezember gestaffelt mit 12,5%, 25% oder 37,5% vergütet. Die Handelskategorisierungs-Liste enthält die aktuellen Ersatzraten für den Handel (siehe hier). 
 
Tipp:
Der Fixkostenzuschuss II mit EUR 800.000 kann wahrscheinlich in manchen Branchen (z.B. Möbelhandel) vorteilhafter sein als die Umsatzersatzrate. Daher empfiehlt es sich eine Günstigkeitsberechnung durchzuführen und die Zuschüsse aus den beiden Systemen (Umsatzersatz vs. Fixkostenzuschuss II) zu vergleichen.

Fixkostenzuschuss II vs. Umsatzersatzrate:
Gemäß 4.8 iVm. 4.9 kann für denselben Zeitraum der Fixkostenzuschuss II „Light“ mit EUR 800.000 Obergrenze und Fixkostenzuschuss II „Verlustersatz“ mit 3 Mio. Obergrenze nicht beantragen werden.  

Möglichkeit der Korrektur:
Gemäß Richtlinienpunkt 4.7 kann bei mangelhafter, unvollständiger oder nicht aussagekräftiger Daten der Finanzverwaltung oder einer falsch hinterlegten ÖNACE-Nr kann eine Korrektur durchgeführt werden. Dies kann insb. bei Mischunternehmen mit einer falschen ÖNACE-Nr der Fall sein.
 
Keine Kündigungen:
Gemäß Richtlinienpunkt 3.2.4 dürfen keine Kündigungen im Betrachtungszeitraum (im Handel: 26.12 – 31.12) ausgesprochen werden  

Neugründer:
Gemäß Richtlinienpunkt 3.2.5 haben Neugründer, die vor dem 1.12.2020 noch keine Umsätze erzielt haben, keinen Anspruch auf die Umsatzersatzrate.  

Beantragung:
Gemäß RL-Punkt 5.1. kann die Umsatzersatzrate vom 16. Dezember 2020 bis 20 Jänner 2021 beantragt werden. Der Antrag kann durch den Unternehmer direkt erfolgen (ohne Einbindung des Steuerberaters). Jedoch enthalten die FAQs die Information, dass die Beantragung für den Zeitraum 26.12 – 31.12.2020 ab 29.12.2020 erfolgen kann.
 
Maximaler Zuschuss EUR 800.000:
Gemäß Richtlinienpunkt 6.1.3 ist der Zuschuss aus beihilfenrechtlichen Gründen mit EUR 800.000 gedeckelt. Zu beachten ist, dass die 100%igen Garantien, Fixkostenzuschuss II mit EUR 800.000, Umsatzersatz November, Zuwendungen von Bundesländern, Gemeinden oder regionalen Wirtschafts- und Tourismusfonds in die beihilferechtliche Grenze hineinfließen. Kurzarbeit und Fixkostenzuschuss I wird nicht angerechnet.
 
Hinweis:
Unternehmen können den Gesamtrahmen von EUR 800.000 ausschöpfen, wenn sie bspw. den 100%igen Garantiekredit tilgen oder die Haftungssumme reduzieren oder in den 90%igen Garantiekredit wechseln. 
 
Haftungsausschluss:
Obige Rechtsauskunft wurde nach bestem Wissen und Gewissen erteilt. Angesichts der Häufung von Anfragen, der personellen Ausnahmesituation sowie des oftmaligen Fehlens gefestigter Rechtsprechung kann seitens der Wirtschaftskammern Österreichs jedoch ausdrücklich keine Haftung übernommen werden. 
 
Aus gegebenem Anlass finden Sie in Folge eine kurze Darstellung über die Wirtschaftsklassifikation ÖNACE:
Die ÖNACE 2008 ist eine Klassifikation der Wirtschaftstätigkeiten, die in erster Linie für statistische aber auch für administrative Zwecke wichtig ist. Weiterführenden Informationen zum Aufbau bzw Verwendung der ÖNACE finden Sie auf der Homepage der WKÖ Statistik hier.
 
Der ÖNACE Code selber wird entsprechend dem Bundesstatistikgesetzt ausschließlich von Statistik Austria an Unternehmen vergeben. Dem Unternehmen wird der ihm zugewiesene ÖNACE Code im Anschluss durch die Klassifikationsmitteilung postalisch bekanntgegeben. Diese enthält aus Platzgründen ausschließlich die Haupttätigkeit des Unternehmens. Etwaige Nebentätigkeiten sind über die Homepage von Statistik Austria abrufbar. Der Zugangscode befindet sich in der per Post zugestellten Klassifikationsmitteilung. Sollten die Unternehmen die Klassifikationsmitteilung nicht mehr bei der Hand haben bzw. wenn keine Klassifikationsmitteilung ergangen ist, dann gibt es mehrere Möglichkeiten den ÖNACE Code für das eigene Unternehmen zur ermitteln:
 
  • Webformular bei Statistik Austria
  • Webformular Unternehmens Portal
  • E-Mail an Statistik Austria: KLM@statistik.gv.at
  • Fax an Statistik Austria: +43 (1) 71128-7053
  • Hotline Statistik Austria: +43 (1) 71128-8686 à die Hotline ist zur Zeit teilweise überlastet, daher bitte bevorzugt eine der oben genannten Kontaktmöglichkeiten verwenden!
 
Die Struktur der ÖNACE finden Sie in der Klassifikationsdatenbank bei Statistik Austria. Wichtig ist die Struktur der ÖNACE 2008 unter dem Punkt „Wirtschaftszweige“ zu verwenden, da dies die derzeit gültige Version der ÖNACE ist.
 
   
 
 
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Geschäftsansässig unter der vorgenannten Anschrift, eingetragen im Firmenbuch beim Landgericht Salzburg (FN 397873h); Umsatzsteuer-ID ATU68003108; Datenverabeitungsregisternummer 4010731.
Gewerbe- und berufsrechtliche Vorschriften:
Gewerbeordnung - www.ris.bka.gv.at
Unternehmensgegenstand:
Handel mit Waren aller Art, insbesondere Einbauküchen
Behörde gem. ECG:
Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung Magistrat der Stadt Salzburg
Geschäftsführer: 
Herr Kai Giersch
Herr Michael Stangl
Gesellschafter: 
Küche&Co GmbH, 
A member of the otto group
Werner-Otto-Straße 1-7
D-22179 Hamburg
Amtsgericht Hamburg - HRB 58407
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