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Küchentrends & Ideen

Küchentrend Geometric Look - Einrichten mit grafischen und geometrischen Mustern

Im Küchendesign hält das spannende Trendthema Geometric Style Einzug. Entdecken Sie mit uns den Küchentrend rund um grafische Muster und geometrische Formen, der aus der Einrichtung aktuell nicht wegzudenken ist.

Geometrie als Einrichtungstrend

Schöner wohnen mit Mustern

 

Muster und geometrische Formen begegnen uns schon lange in der Wohneinrichtung. Aktuell im Trend liegen geometrische Muster, dessen scharfe Linien, klare Formen und die moderne Farbgebung für Abwechslung im Wohnbereich sorgen. Die grafischen Muster mit dem schlichten Design werden dem skandinavischen Einrichtungsstil zugeordnet und halten nun auch in unseren Wohneinrichtungen Einzug.

Dreiecke, Kreise oder Vierecke - Die geometrischen Formen finden in der Wandgestaltung mit Tapeten, Nischenrückwänden oder Dekoelementen wieder. Wir stellen den geometrischen Wohnstil vor und zeigen, worauf man beim Einrichten mit geometrischen Mustern in der Küche achten sollte.


Arten von Mustern

Gestreift, gepunktet oder kariert - Muster gibt es in vielen Formen. Wir zeigen die beliebtesten geometrischen Muster.

Streifen - Dieses Muster ist sehr variabel, denn Farben und auch die Breite der Streifen können variiert werden. Zarte Streifen, wie Nadelstreifen wirken dezent und zurückhaltend, während breite Blockstreifen die volle Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Für kleine Räume passen daher eher feine Streifen, während sich ein auffälliges Streifenmuster für große Räume oder kleinere Teilflächen eignet.

Dreiecke gehören aktuell zu den beliebtesten Mustern, denn sie verleihen jeder Einrichtung einen sehr modernen Charme. Ob gleichseitige oder spitze Dreiecke, die Vielseitigkeit eines Dreieckmusters schafft vielzählige Einsatz- sowie Kombinationsmöglichkeiten in Anordnung und Farben.

Vierecke - Diese geometrischen Formen können sehr einfach als Quadrat in der Art eines Schachbrettes eingesetzt werden oder auch innovativer gestaltet werden, wenn die Vierecke Formen von Rauten, Trapezen oder Parallelogrammen annehmen. Die Gleichmäßigkeit eines Viereck-Musters kann durch eine individuelle Farbgestaltung angepasst werden. Dadurch ändert sich auch die optische Wirkung. Durch die Geometrie können Vierecke entweder sehr einfach und gleichmäßig angeordnet sein oder durch Übereinanderlegen von Flächen neue geometrische Muster entstehen. 

Polygone - Bei diesen Vielecken ist die Mustervielfalt unzählig groß wie die Anzahl der Ecken. Denn zu den Vielecken gehören neben den gleichmäßigen Formen wie Fünf,- Sechs,- und Achteck auch Flächenformen, die völlig unregelmäßige Ecken und Seiten besitzen und beinah kantig und bizarr wirken. Wiederum sind diese Muster sehr modern und bieten die Möglichkeit, dass auch eine optische Täuschung entstehen kann. So vielfältig diese geografischen Formen auch sind, desto sorgfältiger sollten sie eingesetzt werden, um das Auge nicht zu überfordern. Das gilt sowohl für die Kombination als auch für die Farbwahl.

Kreise - Ob zarte Punkte, Kreise oder auffällige Polkadots  - runde Muster lassen sich beliebig in sich kombinieren. Verschiedene Größen und Farbkombinationen erzeugen entweder einen zarten, romantischen Eindruck, etwa bei gepunkteten Mustern oder einen auffällige Optik, wie z.B. im Retro-Look. Wie bei allen Musterarten entscheidet auch hier der individuelle Geschmack bei der Einrichtung eines Raumes.

Küchen mit geometrischen Mustern einrichten

Geometrie in der Küche

Muster verschönern jeden Raum, auch die Küche. Hat man sich für ein geometrisches Muster für die Küche entschieden, dann sollte dieser Eindruck auch im Vordergrund stehen. In diesem Fall überlässt man dem Muster die volle Aufmerksamkeit, die Küche tritt in den Hintergrund. Daher passen schlichte, helle Küchen perfekt zu auffälligen Mustern. Besonders mit grifflosen Küchen in Weiß und einer geraden Linienführung der Fronten wird ein reduzierter Eindruck erreicht. Muster können im vollen Umfang ihre Wirkung entfalten, ohne das Auge zu überfordern.

Kommt bei den Küchenmöbeln doch Farbe ins Spiel, sollte man darauf achten, dass sich die Farbe auch im Muster wiederholt. Der Farbton stellt so eine Verbindung zwischen Muster und Küche her und lässt den Raum harmonisch wirken. In unserer Küche "Geometric" ist es der Aquaton der Möbel, der sich auch in der Tapete in unterschiedlichen Farbabstufungen wiederfindet. Geometrische Muster funktionieren so auch in einer kleinen Küche, wenn das Muster auf eine Wand beschränkt ist.


Geometrische Küchengestaltung

Tapeten sind eine tolle Möglichkeit sich mit einem geometrischen Muster die Küche zu verschönern. Ob die gesamte Wand oder nur Teilflächen, Tapeten bieten eine unendliche Vielfalt, um eine Küche individuell zu gestalten. Im Fachhandel findet sich eine große Auswahl an Mustertapeten für die Verschönerung der Küche. Und mit den sogenannten Vliestapeten ist auch das Tapezieren einfach wie nie, denn der Tapetenkleister wird direkt auf die Wand aufgetragen und anschließend die Vliestapete an der Wand verklebt.

Eine weitere Möglichkeit, die Küche mit geometrischen Mustern zu gestalten, sind Nischenrückwände, die zwischen den Ober- und Unterschränken angebracht, als Dekoration und nützlicher Spritzschutz dienen. Gemusterte Nischenpaneele richten den Blick auf die Küche und setzen sie effektvoll in Szene. Der Gestaltungsvielfalt sind dabei kaum Grenzen gesetzt, denn Muster können individuell als Nischenrückwand gefertigt werden. Und das Beste daran: Die Glasoberflächen dienen als pflegeleichter Spritzschutz.

Dekorieren mit geometrischen Mustern

Kombinieren von Mustern und Farbe

Der Einrichtungstrend um die geometrischen Muster bietet viele Möglichkeiten, Räume zu gestalten und einer Küche mit wenig Aufwand einen komplett neuen Look zu verleihen. Allerdings gibt es ein paar Dinge beachten, um den auffälligen Mustertrend in die Einrichtung zu integrieren. Mit den folgenden vier Tipps gelingt der Mustermix:

1. Weniger ist mehr: Klein anfangen lautet die Devise. Wer sich den Mustertrend in die Küche holen will, fängt am besten mit kleinen Eirichtungsgegenständen an und tastet sich langsam an die großflächige Mustergestaltung heran. Denn nur so lässt sich herausfinden, ob Muster dem langfristigen Einrichtungsgeschmack entsprechen.

2. Farben kombinieren: Ein klassisches und dabei schlichtes Schwarz-Weiß-Muster geht immer, denn dies wirkt modern und dennoch zeitlos. Etwas gewagter dagegen ist ein Muster in bunten Farben. Hierbei sollte man darauf achten, dass sich die Farben des Musters in der Einrichtung wiederholen und mit den anderen Farben des Raumes harmonieren. Dabei ist empfehlenswert nicht mehr als drei Farben für die Einrichtung und Dekoration zu verwenden. Wer auf Farbabstufungen, wie zum Beispiel Aquablau, Blaugrau und Hellblau setzt, schafft mit einem auffälligen Muster eine Farbharmonie.

3. Muster mixen: Werden verschiedene Muster in der Einrichtung kombiniert, empfiehlt es sich Muster in der gleichen Farbe oder Farbfamilie zu wählen. Muster mit Punkten, Karos oder Streifen lassen sich gut mit anderen grafischen Mustern kombinieren. Die übrige Dekoration dann sparsam einsetzen, um den Raum nicht überladen wirken zu lassen.

4. Muster für jede Raumgröße: Große Räume vertragen auch große und Muster. Ein auffälliges geometrisches Muster ist effektvoller als ein sanftes Vichy-Karomuster. Kleine Räume dagegen wirken optisch mit filigranen Mustern größer. Also lieber auf ein zartes Kreismuster oder Pünktchen setzen statt auf großer Polkadots.

 

Dekorationen und Accessoires mit geometrischen Mustern

Wer Lust auf die neuen geometrischen Muster in der eigenen Küche hat, aber nicht gleich den Raum neu tapezieren möchte, kann sich mit Dekorationselementen das beliebte Muster in die Küche holen. Denn der Trend lässt sich auch mit einfachen Mitteln umsetzen und selbst kleine Küchenaccessoires zeigen große Wirkung und verändern den Raumeindruck.

Textilien mit geometrischen Mustern, wie Kissen, Sitzpoufs oder Teppiche ziehen die Blicke auf sich. Geometrisch geformte Einrichtungsgegenstände wie Lampen, Körbe oder Vasen greifen den Look wirkungsvoll auf und verleihen der Küche einen neuen Musterlook.

Gefunden bei:
► Sessel bonprix.de ► Lampe otto.de ► Teppich otto.de ► Dosen otto.de ► Filzkugel-Teppich manufactum.de ► Sitzhocker otto.de ► Vasen otto.de ► Kissen otto.de ► Tisch kueche-co.de ► Korb edenliving.de ► Stuhl kueche-co.de ► Geschirr otto.de

Dekoideen zum Selbermachen

DIY für einen geometrischen Beistelltisch

Caroline, Bloggerin bei madmoisell.com hat eine tolle Idee für einen geometrischen Beistelltisch aus Kupferrohren zum Selbermachen. In ihrem Blog finden sich neben weiteren DIYs, Deko- und Modeideen sowie Rezepte.

Material und Werkzeug für den Tisch

  • 7,5 m Kupferrohr aus dem Baumarkt
  • Rohrschneider
  • Holzplatte 40 x 40 cm
  • Weiße, stabile Schnur aus dem Baumarkt
  • Schrauben, passend für die Dicke der Holzplatte
  • 4 Befestigungsschellen mit dem Durchmesser der Kupferrohre
  • Akkuschrauber



Als erstes werden die Kupferstangen auf drei verschiedenen Längen zugeschnitten:

  • Für den unteren Teil: 4 Stangen, jeweils 25 cm lang.
  • Für den oberen Teil: 4 Stangen, jeweils 35 cm lang.
  • Für die vertikalen Träger-Stangen: 8 Stangen, jeweils 53 cm lang.

Am besten markiert man die die Rohre zuerst und schneidet dann alles mit dem Rohrschneider auf die benötigten Längen. Einfach den  Rohrschneider am Rohr anlegen und so lange mit der Klinge um das Rohr kreisen, bis es durchgeschnitten ist.


Wenn alle Rohre zugeschnitten sind, wird zuerst der untere Teil (4 Stangen à 25 cm)gefertigt. Dazu die Schnur durch die Rohre fädeln, sodass diese ein Quadrat formen. Alles unter Spannung festknoten. Dasselbe für den oberen Teil (4 Stangen à 35 cm) wiederholen, sodass am Ende 2 unterschiedlich große Kupferrohr-Quadrate vorliegen.

Für die vertikalen Verbindungs-Rohre jeweils zwei der 53 cm langen Stangen auf die Schnur fädeln und die Schnur-Enden dann erstmal an dem unteren Quadrat verknoten. Wenn alle 8 Stangen verknotet sind, fehlt also nur noch das obere Quadrat, welches jetzt noch befestigt werden muss.

Das obere Quadrat wird „versetzt“ über dem unteren befestigt. Dazu ein Stück Schnur nehmen und die Spitzen der 53 cm langen, vertikalen Stangen mit den Ecken des oberen Quadrats verknoten. Nun ist das Grundgerüst fertig.
Die Holzplatte auf den Boden legen, das Kupferrohrgerüst auf die Platte stellen und das Gerüst mit den Befestigungsschellen an die Holzplatte schrauben.

Fertig ist der geometrische Beistelltisch aus Kupferrohre. Die Holzplatte kann natürlich auch noch in Wunschfarbe lackiert werden. Dafür am besten vor der Montage des Gestells die Holzplatte lackieren.

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