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Planungstipps

Nachhaltige Küchen planen

Umweltbewusstsein und der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen wird immer wichtiger. Eine nachhaltige Lebensweise, die der Umwelt und damit zukünftigen Generationen zu Gute kommt, zieht immer mehr in die Gestaltung unseres Alltags ein. Das gilt auch für eine nachhaltige Einrichtung unseres persönlichen Lebensumfelds - der eigenen vier Wände und insbesondere der Küche. In unserem Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte für die Planung und Einrichtung einer nachhaltigen Küche  - von den Küchenmöbeln, über die Elektrogeräte bis zu einem nachhaltigen Leben in der Küche.

Der Verantwortung für die Natur und unsere Kinder auch in der Küche gerecht werden

In den letzten Jahrzehnten wird immer klarer, dass wir uns der Verantwortung gegenüber unserer Umwelt, der Welt in der wir alle leben, und auch nachfolgender Generationen nicht entziehen können und dürfen. Es liegt an jedem einzelnen, einen Beitrag dazu zu leisten, dass der eine Planet, der unsere Heimat ist, auch für unsere Kinder und Kindeskinder noch eine solche darstellt. Vor allem soll auch für folgende Generationen das Leben auf unserem blauen Planeten noch lebenswert sein.

Das bedeutet, dass wir mit den Ressourcen, die uns die Erde zur Verfügung stellt und mit denen wir viel zu lange sorglos umgegangen sind, haushalten müssen, um auch nachfolgenden Generationen die Chance auf ein ähnlich komfortables Leben zu ermöglichen. Nachhaltiges Wirtschaften und Leben sind daher Themen, die uns in nahezu jedem Bereich des Alltags immer öfter begegnen.

Auch in Bezug auf die heimische Küche stellt sich für mehr und mehr Verbraucher die Frage nach der Nachhaltigkeit. Nachhaltige Küchen werden immer öfter nachgefragt, geplant und verbaut. Dabei spielen nicht nur die genannten ökologischen Gesichtspunkte eine Rolle, sondern auch die Steigerung der eigenen Lebensqualität durch die Verwendung nachhaltig produzierter Küchenmöbel und Elektrogeräte. In unserem Ratgeber geben wir Tipps, was Sie beim Thema nachhaltige Küche in Punkte Möbel, Elektrogeräte, aber auch im Umgang mit der Küche und dem täglichen Kochen, beachten können, um Ressourcen und die Umwelt zu schonen:

 

Gliederung:

1.    Eine nachhaltige Küche planen und realisieren
1.1. Küchenmöbel aus nachhaltiger Produktion
1.2. Elektrogeräte in der nachhaltigen Küche
1.3. Nachhaltige Küchenhelfer, Dekoration und Behälter für die Küche
2.    Nachhaltig Leben in der Küche
2.1. Strom und Wasser sparen in der Küche
2.2. Nachhaltig Einkaufen und Lagern in der Küche
2.3. Müll trennen und vermeiden
2.4. Umweltfreundlich putzen - Nachhaltigkeit beim Küchenputz
3.    Checkliste: Der kontinuierliche Weg zur nachhaltigen Küche

1. Eine nachhaltige Küche planen und realisieren

Damit eine Küche als nachhaltig gelten kann, sollten alle darin verwendeten Komponenten, von den Küchenmöbeln über die Elektrogeräte bis hin zu den Wand- und Bodenbelägen, aus nachhaltiger Produktion stammen. Das kann für die verschiedenen Komponenten ganz unterschiedliche Bedeutung haben.

1.1. Küchenmöbel aus nachhaltiger Produktion


Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich zu versichern, dass die in der eigenen Küche verwendeten Möbel den Ansprüchen der Nachhaltigkeit Stand halten. Zum einen besteht die Option, sich Küchenmöbel auf Maß und von einem Tischler seines Vertrauens individuell anfertigen zu lassen. Dieser verwendet dabei auf Wunsch ausschließlich hochwertige heimische Hölzer, die aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen und nimmt Abstand von der Verwendung von Tropenhölzern, die allzu oft nur durch aggressiven Raubbau in Regenwäldern gewonnen werden können. Der Nachteil dieser Quelle nachhaltig produzierter Küchenmöbel ist der relativ hohe Kostenpunkt, sodass sich diese Art der Nachhaltigkeit in der Küche nicht jeder leisten kann. Denn die individuelle Herstellung und Bearbeitung von Küchenmöbeln durch einen Schreiner ist in der Regel sehr kostspielig.

Glücklicherweise bieten jedoch auch immer mehr namhafte Küchenhersteller Küchenmöbel an, die den Anforderungen an Nachhaltigkeit in der Küche entsprechen. Das bedeutet, dass sie bei der Herstellung dieser Küchenmöbel etwa auf den Einsatz von Tropenhölzern verzichten und dafür auf Holz aus nachhaltiger, heimischer Forstwirtschaft zurückgreifen. Auch bei der Oberflächenveredelung wird der Nachhaltigkeit Rechnung getragen. Einerseits verwenden die Hersteller wasserbasierte Lacke, andererseits werden zunehmend lösemittel- und schadstofffreie Methoden bei der Verleimung von Holzwerkstoffen angewandt. Dadurch wird sowohl das Raumklima durch weniger Ausdünstungen der Möbel deutlich verbessert als auch die Umwelt geschont - sowohl bei der Produktion als auch beim späteren Recycling ausgemusterter Küchenmöbel.

Nachhaltig produzierte Küchenmöbel sind daran zu erkennen, dass Sie mit dem PEFC- oder dem FSC-Siegel versehen sind. Diese Siegel tragen nachhaltig produzierte Möbel und Zubehörteile, die aus Holz und Holzwerkstoffen hergestellt wurden. Beide Siegel sagen aus, dass die jeweiligen Produkte aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen und somit die natürlichen Ressourcen schonen und die Umwelt in möglichst geringem Maße belasten.

 

Standards für den Erhalt des PEFC-Siegels

PEFC ist die Abkürzung für „Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes”. Die deutsche Bezeichnung lautet „Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung PEFC“. Damit Küchenmöbel und -Utensilien das PEFC-Siegel tragen dürfen, müssen die dafür verwendeten Hölzer oder Holzwerkstoffe zu mindestens 70 Prozent aus Wäldern stammen, die nach den entsprechenden Standards zertifiziert wurden. Für den Anteil, der aus nicht zertifizierten Wäldern stammt, muss zusätzlich nachgewiesen werden, dass er nicht aus umstrittenen Quellen stammt.

Zu den PEFC-Zertifizierungsstandards gehört zum Beispiel, dass Mischbestände aus standortgerechten Baumarten sowohl zu erhalten als auch aufzubauen sind. Darüber hinaus müssen angemessene Totholzvorräte erhalten werden, die von vielen Tieren zum Überleben benötigt werden und Kahlschläge sind absolut zu vermeiden. Bei der Waldarbeit mit Maschinen ist auf besonders bodenschonende Vorgehensweisen zu achten. Nach Möglichkeit soll außerdem auf Pestizide vollkommen verzichtet werden und es ist Rücksicht auf bestehende Biotope innerhalb der Wälder sowie dort lebende bedrohte oder gefährdete Pflanzen und Tiere zu nehmen.


Voraussetzungen für das FSC-Siegel

FSC bedeutet „Forest Stewardship Council“. Es handelt sich dabei um eine internationale Organisation, die sich auf Non-Profit-Ebene für den Erhalt der Waldbestände einsetzt und Produkte zertifiziert, die aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Die Organisation FSC zertifiziert nicht nur die Forstbetriebe selbst, sondern auch die an diese angeschlossenen Produktketten – und somit auch die Hersteller von Küchenmöbeln und -Utensilien. Produkte dürfen das FSC-Siegel führen, wenn Sie entweder zu 100 Prozent aus Werkstoffen von zertifizierten Forstbetrieben stammen oder aber nur zu einem Teil. In diesem Fall muss der Anteil an FSC-Holz zusammen mit dem Siegel auf dem Produkt angegeben sein. Zudem dürfen, wie beim PEFC-Siegel, FSC-zertifizierte Produkte keine Hölzer aus umstrittenen oder zweifelhaften Quellen wie etwa illegalem Einschlag enthalten.

PEFC- und FSC-Siegel eignen sich also sehr gut dazu, nachhaltig produzierte und somit umweltschonende Küchenmöbel schon auf den ersten Blick zu identifizieren. Eine Entscheidung für solche Möbel schont nicht nur die Umwelt, sondern fördert letztlich auch Betriebe, die umweltbewusst arbeiten trägt somit sowohl zum ökologischen als auch zum ökonomischen Gleichgewicht auf dem Holzmarkt bei.

Nachhaltige Küchenmöbel aus Serienproduktion tragen darüber hinaus oft Gütesiegeln wie das Siegel Blauer Engel oder dem Öko Control-Siegel erkannt werden. Aufgrund der zahlreichen Gütesiegel, die im Hinblick auf Nachhaltigkeit bei Küchenmöbeln und Elektrogeräten vergeben werden, empfiehlt es sich, vorab Informationen über unbekannte Siegel beim Bundesverband Verbraucher Initiative e.V. einzuholen, der diese auf seiner Webpräsenz ausführlich erklärt.

1.2. Elektrogeräte in der nachhaltigen Küche


Für Elektrogeräte in der Küche, egal ob Großgeräte wie Kühlschrank, Backofen und Gefrierschrank oder Kleingeräte wie Mixer und Toaster sollte ebenfalls das Prinzip der Nachhaltigkeit eingehalten werden. Vor allem wenn Sie den Anspruch stellen, eine kompletten nachhaltig eingerichtete Küche zu realisieren. Dabei spielt der Energieverbrauch der Elektrogeräte natürlich eine sehr wichtige Rolle, ist aber bei weitem nicht das einzige Kriterium, das in puncto Nachhaltigkeit dieser Geräte berücksichtigt werden muss.

Vielmehr ist darauf zu achten, dass der gesamte Lebenszyklus der Geräte auf Nachhaltigkeit gegenüber der Natur und Ihren Ressourcen ausgerichtet ist. Das bedeutet im Klartext, das sich die Designer und Entwickler bereits bei der Produktion darüber Gedanken machen müssen, mit welchen Materialien Sie die Umwelt am wenigsten belasten oder ob eventuell recycelte Rohstoffe zum Einsatz kommen können, um natürliche Ressourcen zu schonen. Auch im Betrieb und während der Nutzung sollten die Geräte so umweltverträglich wie möglich sein.


Nicht nur den Energieverbrauch sollten Elektrogeräte in der nachhaltigen Küche reduzieren, sondern auch sämtliche chemische oder elektromagnetische Emissionen. Denn auch ein gesundes Arbeitsumfeld gehört zu den Grundprinzipien einer nachhaltigen Küche. Zuletzt müssen Elektrogeräte, um den Grundsätzen der Nachhaltigkeit zu entsprechen, zu einem möglichst hohen Prozentsatz recycelbar sein, nachdem sie das Ende Ihrer Lebensdauer erreicht haben. So lassen sich daraus neue Geräte oder andere Produkte herstellen und die Umwelt wird nicht durch Stoffe belastet, die schwer oder gar nicht abbaubar sind.

Stiftung Warentest und Öko-Test testen Elektrogeräte für die Küche mittlerweile auch anhand der genannten Gesichtspunkte. Somit kann es für die Realisierung einer nachhaltigen Küche empfehlenswert sein, sich bei diesen Anbietern dahingehend zu informieren, um möglichst nachhaltige Elektrogeräte anzuschaffen.

1.3. Nachhaltige Küchenhelfer, Dekoration und Behälter für die Küche


Was im Großen, mit Küchenmöbeln und Elektrogeräten, begonnen wurde, sollte in einer nachhaltigen Küche auch im Kleinen konsequent fortgesetzt werden. Um eine vollständig nachhaltige Küche zu realisieren, sollten Sie daher auch bei der Auswahl von Küchenhelfern, Behältern und Dekomaterial nachhaltig produzierte Ware den oft umweltschädlichen Massenartikeln vorziehen und entsprechend bereits vor dem Kauf eine Auswahl

Küchenhelfer wie zum Beispiel Kochlöffel oder Pfannenwender aus Kunststoff mögen zwar pflegeleicht sein, werden aber aus Erdölprodukten hergestellt und stellen dadurch eine stärkere Belastung für unsere Umwelt dar. Sie entsprechen somit nicht dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Gleiches gilt auch für Vorratsbehälter aus Kunststoffen, wie Sie etwa zur Lagerung von Müsli, Zwiebeln, Knoblauch oder Kartoffeln in vielen Küchen eingesetzt werden.

Die bessere Alternative sind in diesem Zusammenhang Küchenhelfer und Behälter, die aus natürlichen und im besten Fall schnell nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Für Zwiebeln und Co. eignen sich zum Beispiel Behälter aus gebranntem Ton. Diese sind nicht nur umweltverträglich sondern auch in geringem Maß luftdurchlässig. Dadurch wird im optimalen Fall eine deutliche längere Lagerfähigkeit zahlreicher Lebensmittel gewährleistet als mit Behältern aus Kunststoff. Auch Behälter aus Glas belasten die Umwelt aufgrund der sehr guten Recyclingfähigkeit deutlich weniger als Plastik-Behälter.


Bei Küchenhelfern empfiehlt es sich auf Utensilien aus Bambus oder Holz zurückzugreifen. Bambus ist ein sehr robuster und schnell nachwachsender Rohstoff, der die Umwelt kaum belastet und sehr gute Nutzungseigenschaften inklusive einfacher Reinigung bietet. Der klassische Holzkochlöffel hat eine lange Tradition und ist bei sachgemäßer Verwendung ebenso haltbar wie sein Pendant aus Kunststoff. Hergestellt aus heimischen und nachhaltig bewirtschafteten Hölzern belasten solche Küchenhelfer die Umwelt ebenso wie Produkte aus Bambus nur sehr geringfügig und dienen daher dem nachhaltigen Wirtschaften und Arbeiten in der Küche.

Auch bei der Deko für Ihre nachhaltige Küche sollten Sie sich vor allen auf natürliche Materialien konzentrieren oder diese sogar selbst anfertigen. Ökologisch sinnvolle Bastelmaterialien sind mittlerweile in sehr großer Auswahl erhältlich, ebenso umweltverträgliche Klebstoffe. Dadurch können Sie eine umweltfreundliche, raumgesunde Dekoration mit Ihrem individuellen Stil kombinieren und Ihre Küche nicht nur nachhaltig, sondern darüber hinaus einladend und Ihrem ganz eigenen Stil realisieren.

2. Nachhaltig Leben in der Küche

Sobald die Küche eingebaut oder modernisiert ist, kann das Thema Nachhaltigkeit natürlich noch lange nicht abgehakt werden. Denn der größte Faktor für die Nachhaltigkeit in der Küche bleiben die Menschen, die sie tagtäglich nutzen.

2.1. Strom und Wasser sparen in der Küche - das Prinzip der Nachhaltigkeit im Alltag


Wer den Anspruch erhebt, eine durch und durch nachhaltige Küche sein Eigen zu nennen, muss sich natürlich auch intensiv mit dem Verbrauch von Strom und Wasser beschäftigen. Denn diese werden natürlich tagtäglich bei der Verwendung der Elektrogeräte in der Küche benötigt sowie zur Zubereitung von Speisen und Getränken und bei der Reinigung von Geschirr und Küchenmöbeln und der gesamten Einrichtung.

Ausführliche Hinweise zum Thema Strom und Wasser sparen in der Küche erhalten Sie in unserem Ratgeber "Energiesparen in der Küche", in dem wir Ihnen effiziente und leicht umzusetzende Tipps zeigen, um selbst mit modernen, energie- und wassersparenden Geräten den Verbrauch nochmals deutlich zu senken.

2.2. Nachhaltig Einkaufen und Lagern in der Küche


Die richtige Organisation des Einkaufs und die Lagerhaltung für Lebensmittel in der Küche können zu deren Nachhaltigkeit einen wichtigen Teil beitragen. Einerseits benötigen viele gekaufte Lebensmittel gar keine Kühlung und können daher besonders umweltschonend gelagert werden. Andererseits besteht die Möglichkeit, Vorräte nicht einzukaufen, sondern, beispielsweise durch den Anbau im eigenen Garten und die anschließende Konservierung, selbst über längere Zeit lagerfähig zu machen. Neben der einfachen und günstigen Bevorratung dieser Lebensmittel bietet dies den weiteren Vorteil der gesicherten Herkunft  dieser Lebensmittel. Sie können Sie, auf nachhaltigen Prinzipien beruhend, ökologisch sinnvoll im eigenen Garten anbauen.

Wenn Sie mehr über sinnvolles Einkaufen und Lagern von Lebensmitteln erfahren möchten, sollten Sie auch unseren Beitrag Vorratshaltung in der Küche aufmerksam lesen, der Ihnen zahlreiche Anregungen und Anleitungen zu den Themen Lagerung und Einkauf von Lebensmittel liefert.

2.3. Müll trennen und vermeiden


Schon seit Jahren werden wir vom Gesetzgeber und den Kommunen mit unterschiedlichen Mülltonnen dazu angehalten, unseren Müll zu trennen. Das hat durchaus Sinn und Zweck, denn nur so können einzelne verwertbare Rohstoffe einem ökologisch sinnvollen Recycling zugeführt werden. Im Gegensatz zum Restmüll, der immer noch in großen Teilen verbrannt wird, lassen sich zum Beispiel Metalle, Kunststoffe und Verbundstoffe sowie Glas und Papier zumindest zum Teil wiederverwerten. Daher sollte im Sinne einer nachhaltigen Küche der Mülltrennung dort ein besonderes Augenmerk zukommen.

Durch Abfallsammler, die für die unterschiedlichen Müllsorten separate Behälter bieten, wird die Mülltrennung in der Küche wesentlich erleichtert. Diese Müllsammler lassen sich mittlerweile problemlos in Unterschränken unterbringen - etwa im Spülenschrank. Haben Sie die Möglichkeit, Bio-Abfälle als Kompost im eigenen Garten wiederzuverwenden, sollten Sie diese unbedingt wahrnehmen. Denn so schließen Sie selbst den Rohstoffkreislauf und müssen nicht auf künstliche Dünger für Ihre Gemüsepflanzen zurückgreifen. Sie ermöglichen sich selbst dadurch den biologischen Anbau von Nahrungsmitteln.

Besser als Müll zu trennen ist, diesen von Anfang an zu reduzieren oder am besten ganz zu vermeiden. Supermärkte und Hersteller sind verpflichtet, direkt nach dem Einkauf nicht benötigte Umverpackungen  zurückzunehmen und stellen dafür in der Regel entsprechende Behälter zur Verfügung. Indem Sie Ihre Vorratsdosen mit zum Einkauf nehmen, vermeiden Sie Hausmüll und führen die nicht benötigten Verpackungen ihrem bestimmungsgemäßen Recycling zu. Je mehr Menschen diese Gelegenheit wahrnehmen desto höher ist der Ansporn für die Lebensmittelindustrie, weniger aufwendige Verpackungen zu entwerfen, welche die Umwelt geringer belasten. Auch in diesem Fall handeln Sie also im Sinne der Nachhaltigkeit und sparen zudem Müllentsorgungskosten.

2.4. Umweltfreundlich putzen - Nachhaltigkeit beim Küchenputz


Die Küche ist naturgemäß einer der Räume, die am häufigsten gereinigt werden. Denn bei der Zubereitung von Speisen, beim Kochen und Backen, wird nicht nur das verwendete Geschirr verschmutzt, sondern nicht selten auch Küchentisch, Arbeitsplatte, Elektrogeräte, sowie Boden und Wände. Daher sollten Sie auch beim Putzen darauf achten, die Küche nachhaltig zu reinigen. Dafür stehen mittlerweile sogar in den meisten Supermärkten Reinigungsmittel in großer Auswahl zur Verfügung.

Ökologische und abbaubare Reinigungsmittel schonen die Umwelt und sind inzwischen kaum teurer als herkömmliche Reinigungsmittel. Zudem kann es sich lohnen, auf alte, bewährte Hausmittel zurückzugreifen, die noch aus Großmutters Zeiten stammen und die eine umweltverträgliche Reinigung der Küche vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit ermöglichen. Ganze Listen dieser lange Zeit fast vergessenen Hausmittel sind nun wieder für jedermann verfügbar - auf zahlreichen einschlägigen Seiten im Web. Probieren Sie sie doch einmal aus - oft sind sie deutlich wirksamer als aggressive chemische Reinigungsmittel, welche die Umwelt stark belasten.

3. Checkliste: Der kontinuierliche Weg zur nachhaltigen Küche


Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass es durchaus möglich ist, eine Küche "von vorne bis hinten" nachhaltig zu gestalten. Es muss nur einerseits der Wille dazu vorhanden sein und zweitens eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema stattfinden. Die Einrichtung einer nachhaltigen Küche ist nicht nur jenen Verbrauchern mit unbegrenztem Budget vorbehalten, sondern kann auch in niedrigen Preisklassen durch eingehende Recherche, Bedachtsamkeit bei der Materialauswahl, Eigeninitiative und Selbstdisziplin realisiert werden. Halten Sie sich dabei an die folgenden Punkte:

  • VERANTWORTUNG: Übernehmen Sie Verantwortung für die Umwelt, für sich und Ihre Kinder.

  • NACHHALTIGKEIT: Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Küchenmöbel darauf, dass diese aus umweltverträglichen und nachhaltig bewirtschafteten Rohstoffen hergestellt werden.

  • ELEKTROGERÄTE Verwenden Sie nur Elektrogeräte, die einerseits stromsparend arbeiten und andererseits nachhaltig produziert werden und zu großen Teilen recycelt werden können.

  • KÜCHENHELFER: Suchen Sie kleine Küchenhelfer, Behälter und Dekoartikel nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit aus. Auch kleine Schritte führen zum Ziel!

  • STROM UND WASSER SPAREN: Sparen Sie Strom und Wasser in der Küche, wo immer es geht. Tipps dazu finden Sie in unserem Ratgeber "Energiesparen in der Küche".

  • BEWUSST EINKAUFEN: Kaufen Sie nachhaltig und lokal ein und lagern Sie möglichst ohne großen Energieverbrauch. Produzieren Sie nach Möglichkeit viele Nahrungsmittel selbst.

  • MÜLL TRENNEN: Entsorgen Sie Ihren Abfall sorgsam und trennen ihn oder vermeiden Sie ihn von vornherein.

  • RICHTIG PUTZEN: Vertrauen Sie bei der Reinigung der Küche auf ökologisch vertretbare Reinigungsmittel oder besinnen Sie sich auf altbewährte, natürliche Hausmittel.

Unter Berücksichtigung dieser Punkte gelingt es Ihnen sicher, in einer nachhaltig gestalteten Küche so zu leben, dass unser Planet für unsere Nachkommen lebens- und liebenswert erhalten bleibt.

Und für eine nachhaltige Einrichtung und Gestaltung der übrigen Wohnbereiche, gibt es bei reBLOG ein nachhaltiges Haus zu entdecken - mit praktischen Tipps und DIY-Ideen für ein nachhaltiges Wohnen in Schlafzimmer, Flur, Essbereich und Co.

4. Umwelt-Siegel und Zertifikate von Küche&Co


Die Küchenmöbel von Küche&Co und deren Herstellungsbedingungen erfüllen Qualitätsstandards und sind zertifiziert:

PEFC-Zertifikat
Die PEFC-Zertifizierung bestätigt, dass das Holz für die Küchen von Küche&Co aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Quellen stammt.

Blauer Engel
Das Umweltzeichen „Der Blaue Engel" erhalten Küchenmöbel die in einer ganzheitlichen Betrachtung besonders umweltfreundlich sind und zugleich hohe Ansprüche an Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie an die Gebrauchstauglichkeit erfüllen.

Goldenes M
Das Gütezeichen bestätigt, dass jede Küche, die das Werk des Küchenherstellers verlässt, die heutigen Erwartungen und Qualitätsansprüche des Marktes erfüllt.

Recycling-Zertifikat
Die Küchenhersteller von Küche&Co nehmen am Rücknahme- und Verwertungssystem teil.

Emissionslabel DGM
Das Emissionslabel der "Deutschen Gütegemeinschaft Möbel" gibt dem Verbraucher Informationen zur Schadstoffemission und schützt ihn vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

QM-, UM- und EM-Zertifikat
Die Herstellung der Küchen von Küche&Co ist zertifiziert nach dem Qualitätsmanagement-, dem Umweltmanagement und dem Energiemanagementsystem

GS-Gütesiegel
Das GS-Siegel bestätigt, dass Bedienungskomfort, Belastbarkeit, Materialkonstanz und die an Sicherheit zu stellenden Anforderungen in vollem Umfang für die Küchenmöbel von Küche&Co gewahrt sind.

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