zurück 16.09.2021

Krisensicheres Business – In der Küchenbranche sind Fachkräfte gefragt

Die Deutschen haben mittlerweile immer individuellere Ansprüche an ihre Traumküche, die den eigenen Bedürfnissen entsprechend auch etwas mehr kosten darf. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von statista: In den letzten Jahren ist der durchschnittliche Küchenpreis stetig gestiegen, von 7.749 Euro im Jahr 2016 bis zu 9.678 Euro im Jahr 2020. Dies erklärt Matthias Berens, Geschäftsführer von Burger Bauformat wie folgt: „Durch technische Innovationen und unterschiedliche Design-Geschmäcker gibt es preis-technisch nach oben keine Grenze mehr.“ Umso verwunderlicher ist es, dass in der Küchenbranche ein eklatanter Fachkräftemangel herrscht. „Und das, obwohl dieses kreative Arbeitsumfeld Erfolgsfaktoren wie steigende Nachfrage, wachsende Umsätze und sichere Arbeitsplätze bietet“, ergänzt Matthias Berens.


Attraktiver und sicherer Arbeitsplatz selbst in Krisen
Die letzten beiden Jahre haben gezeigt: Die Küchenbranche ist krisenresistent. Andere Branchen verzeichneten auffällige Umsatzeinbrüche – im Gegensatz zum Küchensektor, dort gelang sogar ein Umsatzwachstum. „Die Küchenbranche hat auch im letzten Jahr, trotz geschlossener Studios, gezeigt, dass sie ein wachsender Markt ist“, erklärt André Pape, Geschäftsführer des Hamburger Franchisesystems für Küchenstudios Küche&Co. „Es konnte ein Umsatzwachstum von rund 8% erwirtschaftet werden. Küche&Co erzielte sogar ein netto Systemumsatzplus von 20,5%.“
Grund dafür ist vor allem auch die Besinnung auf die eigenen vier Wände. Da Homeoffice und Homeschooling immer mehr in das normale Leben eingezogen sind, wird das eigene Zuhause immer kritischer beäugt. Vor allem die Küche passt dann oftmals nicht mehr zu den aktuellen Bedürfnissen. Viele haben daraufhin das gesparte Urlaubsgeld in eine neue Küche investiert.


Hier kommt nun der Fachkräftemangel ins Spiel: Laut einer Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums fehlten in Deutschland im letzten Jahr 650.000 Handwerker. Dies betrifft die Küchenbranche vor allem in Bezug auf die Montage der bestellten Küchen. Laut stepstone.de gibt es zudem sehr viele offene Stellen als Küchenfachberater oder Küchenverkäuferin. Stand September 2021 sind es deutschlandweit über 6.500 offene Stellen. „Der aktuell erzielte Umsatz ließe sich mit mehr Fachkräften weiter steigern. Gute Küchenberater können einen jährlichen Umsatz von bis zu einer halben Million Euro erzielen und sind dennoch schwer zu finden“, erklärt André Pape. „Dabei bietet sich hier ein enorm attraktives Berufsbild, das mit geregelten Arbeitszeiten, eigenverantwortlichem Arbeiten und einem hohen Digitalisierungsgrad auftrumpft.“


Vielseitige Möglichkeiten für Neu- und Quereinsteiger in der Küchenbranche
Der Beruf des Küchenfachberaters bietet sich dabei auch ideal für Quereinsteiger an. „Am wichtigsten sind ein gutes Händchen für den Verkauf und Spaß am Umgang mit Menschen“, betont André Pape. „Die meisten großen Küchenhändler in Deutschland haben eine eigene Schulungsakademie, um ihre angehenden Fachkräfte mit dem nötigen Know-How auszustatten. Das relevante Wissen lässt sich bereits in wenigen Monaten erlernen“, ergänzt Matthias Berens. „Danach gilt es, praktische Erfahrungen zu sammeln. Vergleicht man diesen Weg mit der Dauer einer klassischen Ausbildung, ist man viel schneller für den Beruf qualifiziert. Und kann bald mit vollem Gehalt durchstarten.“ Eine zweijährige Ausbildung direkt nach dem Schulabschluss ist natürlich auch möglich. Hier empfiehlt sich vor allem die MöFa (Fachhochschule des Möbelhandels) in Köln an. Sie bietet diverse Ausbildungsberufe und Weiterbildungen in der Möbelbranche an.
Apropos Gehalt: Die Verdienstmöglichkeiten in der Küchenbranche sind sehr gut. Im Durchschnitt verdient ein Küchenfachberater im Jahr 36.070 Euro brutto. Laut jobted sind
sogar bis zu 70.000 Euro brutto im Jahr möglich. Zusätzlich profitieren die Küchenexpertinnen zumeist von Provisionen pro verkaufter Küche. Im Schnitt beträgt die variable Vergütung 2-3%, ist aber von Unternehmen und verkaufter Küche abhängig.


Auch die fortgeschrittene Digitalisierung der Branche macht sie für Neu- und Quereinsteiger spannend. „So besteht unter anderem die Möglichkeiten, das Backoffice komplett zu digitalisieren, um dem Küchenfachberater die Arbeit zu erleichtern“, erläutert André Pape. „Dadurch bleibt den Expertinnen mehr Zeit für den eigentlichen Kern des Jobs: Die Kundenberatung und das Realisieren von Traumküchen.“ Auch die eigentliche Planung der Küche wird durch verschiedene Tools und moderne Planungssysteme wie Carat vereinfacht.


„Nicht zu unterschätzen sind auch die Aufstiegschancen, die man als Küchenfachberater hat“, betont Matthias Berens. „Vom Abteilungsleiter in großen Möbelhäusern, über Studioleiter bis hin zur Selbstständigkeit – im Franchise oder als Einzelunternehmer – alles ist möglich. Und das Wichtigste: Menschen beim Umsetzen ihrer individuellen Wünsche wie einer Traumküche zu unterstützen, wird einfach nie langweilig – die beste Voraussetzung, um langfristig Spaß und Erfolg im Job zu haben.“

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