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Kaffeegenuss - Die leckersten Kaffeespezialitäten

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Ob schwarz, mit Milch, mit Milch und Zucker, nur mit Zucker, mit Milchschaum oder ohne. Mittlerweile gibt es zahlreiche Kaffeevariationen. Das beliebteste Getränk der Deutschen lässt selbst Bier und Wasser hinter sich. Sogar eine heilende Wirkung wird dem Kaffee nachgesagt. Ob das nur für den Konsum von schwarzem Kaffee gilt oder auch für Kaffeespezialitäten, wie z.B. Caramel-Macchiato, sei dahingestellt. Tatsache ist, im Durchschnitt trinkt jeder Deutsche pro Tag 2-4 Tassen Kaffee. Wir stellen Ihnen hier 6 köstliche Kaffeespezialitäten und ihre Unterschiede vor. Erklären, woher sie ihren Ursprung haben und wie sie zubereitet werden.

©kupicoo / iStock
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Irish Coffee
Um 1940 in Irland erfunden, macht das Kaffee-Whisky-Gemisch mit seinem einzigartigen Geschmack seinem Namen alle Ehre. (Rohr-)Zucker und ein Klecks Schlagsahne vervollständigen und verfeinern den klassischen Irish Coffee. Bei der Zubereitung und auch für das Servieren eines Irish Coffees sollte auf jeden Fall ein Hitzebeständiges oder spezielles Irish Coffee Glas verwendet werden.

Für die Zubereitung kochen Sie zunächst entsprechend der Personenanzahl starken Kaffee und erwärmen ein wenig irischen Whisky. Je nach Gusto kann man den Whisky nun mit einem Streichholz entzünden und anschließend mit dem frischen Kaffee löschen oder einfach so den frischen Kaffee und den erwärmten Whisky mischen. Das Kaffee-Whisky-Gemisch anschließend mit einem Schlag Schlagsahne versehen und dann heiß servieren.

 

Americano
Als die Amerikaner im Zweiten Weltkrieg in Italien einmarschiert sind, trafen die beide Kaffeekulturen aufeinander. Da die Amerikaner den italienischen Espresso immer mit heißem Wasser verlängert haben, entstand der Name Americano. Letztendlich schmeckt der Americano ähnlich wie eine Tasse normaler, schwarzer Kaffee.
© republica / iStock
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Espresso
Seinen Ursprung findet der Espresso in Mailand um 1900 und wird in der Regel als „schneller Kaffee“ übersetzt, bzw. in Verbindung gebracht. Diese Annahme ist jedoch nicht richtig, da die Wortfindung auf die Art der Kaffeebohne und dessen Röstungsgrad zurückzuführen ist. Es handelt sich dabei also letztendlich um einen kleinen, starken (und in der Regel schwarz getrunkenen) Kaffee.

Die besonders starke Röstung der Bohnen sorgt dafür, dass der Koffeingehalt besonders hoch ist und gibt dem Espresso dabei den meist herben Geschmack. Ein normaler Espresso hat dadurch, trotz der geringeren Menge im Vergleich zu einer Tasse Kaffee, den gleichen Koffeingehalt.

Um einen Espresso zu kochen benötigt man lediglich Kaffeepulver, Wasser und einen Espressokocher oder Kaffeevollautomaten. Verwendet man Espressopulver, so benötigt man pro Zubereitung weniger Pulver, da dieses in der Stärke konzentrierter ist als Kaffeepulver.

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Cappuccino
Der Cappuccino ist die leicht abgewandelte Form des wienerischen Kapuziner Kaffees und ist von österreichischen Soldaten nach Italien gebracht worden, wo er dann den passenden italienischen Namen „Cappuccino“ erhielt.

Er besteht aus einem schwachen Espresso (mit doppelter Wassermenge als normal zubereitet) und aufgeschäumter Milch. Serviert in einer mittelgroßen Tasse wird er meist aus optischen Gründen mit etwas Kakaopulver bestreut.


Café Latte oder auch Milchkaffee
Viele stellen sich die Frage, ob Milchkaffee dasselbe ist wie ein Café Latte. Wir haben die Antwort: Ja – beides ist dasselbe. Denn Herstellung und Inhalte sind die gleichen.
 
Der Milchkaffee, oder auch Café Latte, besteht aus ca. 60% Kaffee und ca. 40% Milch, wobei das Mischverhältnis selbstverständlich nach Belieben variiert werden kann. Häufig wird Milchkaffee mit einer „Haube“ aus Milchschaum serviert, was jedoch rein ästhetische Gründe hat.
© Maria Dubova / iStock
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Latte Macchiato
Der Ursprung des Latte Macchiato liegt in Italien und bedeutet so viel wie „gefleckte Milch“. Er besteht aus einem starken Espresso und besonders viel Milchschaum. Auf Grund seines geringen Koffeingehaltes war er einst als Kinderkaffee gedacht. Heute ist er eine der meistgetrunkenen Kaffeespezialitäten.

Markenzeichen des Latte Macchiato sind die gut sichtbaren, unterschiedlichen Schichten der „gefleckten Milch“, weswegen er auch in einem Glas serviert wird.

Zunächst wird ca. ¼ l Milch in einem Servierglas erhitzt und anschließend aufgeschäumt. Danach wird der frisch aufgebrühte Espresso vorsichtig in das Glas gegeben, wodurch die unterschiedlichen Schichten entstehen. Fertig.

Je nach Wunsch und Geschmack kann dem Latte Macchiato mit Sirup (z.B. Caramel, Mandel oder Marzipan) eine besondere Geschmacksrichtung gegeben werden.

© JHershPhotography / iStock
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